PoliScan Speed und ESO ES 3.0 – 6 Fakten für Ihre erfolgreiche Verteidigung!

Sie wurden geblitzt mit dem PoliScan-Speed oder dem ESO ES 3.0? Ihnen wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorgeworfen?

PoliScan Speed und ESO ES 3.0 – 6 Fakten für Ihre erfolgreiche Verteidigung!
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Bußgeld, Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot müssen nicht sein!

Sehr oft sind die Messungen dieser „Superblitzer“ ungültig!

Lassen Sie uns ihren Einzelfall genau prüfen, damit Ihre Rechte nicht auf der Strecke bleiben!

Die Chancen, sich erfolgreich gegen die Sanktionen wegen eines Tempoverstoßes zu wehren, sind gut.

Warum, erklären wir Ihnen in unserem Artikel.

Inhalte dieser Seite

  1. Wie funktioniert der PoliScan Speed Blitzer?
  2. Welche Fehlerquellen gibt es beim PoliScan Speed Blitzer?
  3. Wie funktioniert der ESO ES. 3.0.?
  4. Welche Fehlerquellen kann es beim ESO ES 3.0 geben?
  5. Wie kann mir ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt helfen?
  6. Geblitzt mit PoliScan oder ESO ES 3.0: ist eine Rechtsschutzversicherung hilfreich?
  7. Zusammenfassung

1. Wie funktioniert der PoliScan Speed Blitzer?

Der PoliScan Speed arbeitet mit Lasertechnik: Das Messgerät sendet Laserstrahlen aus, die von den Fahrzeugen reflektiert werden. So erkennt der scannende Laser die Positionen aller Fahrzeuge innerhalb des Erfassungsbereichs und ermittelt über eine Laufzeitmessung die Geschwindigkeit.

Den PoliScan Speed gibt es sowohl als mobile Anlage, als auch als fest installierten Blitzer. Diese sog. Blitzersäule (oder auch „Blitzer-Tower“ genannt) sieht man in letzter Zeit vermehrt am Fahrbahnrand.

Sie lösen die altbekannten „Starenkästen“ mehr und mehr ab, die mittels Drucksensoren in der Fahrbahn oder Radartechnik die Geschwindigkeit gemessen haben.

2. Welche Fehlerquellen gibt es beim PoliScan Speed Blitzer?

Beim PoliScan Speed kommen verschiedene Fehlerquellen in Betracht, so unter anderem:

  • Wie jeder andere Blitzer auch muss der PoliScan Speed geeicht und korrekt aufgebaut werden. Nur ein entsprechend geschulter Polizist darf das Messgerät bedienen. Sind diese Punkte nicht erfüllt, können Messfehler auftreten.
  • Es wurde eine neue Softwareversion installiert. Nach einem Softwareaustausch darf das Gerät nicht einfach wieder in Betrieb genommen werden, sondern es bedarf einer Konfirmitätsbewertung. Das heißt, es muss erneut technisch überprüft werden, ob das Messgerät tatsächlich noch in der vorgesehenen Art und Weise funktioniert. Ohne eine entsprechende Konfirmitätserklärung ist der Blitzer praktisch als nicht ordnungsgemäß zugelassen anzusehen.
  • Die vorgeschriebene Entfernung des PoliScan Speed zu einem Verkehrsschild muss eingehalten werden. In fast allen Bundesländern gibt es Regelungen, laut denen Geräte zur Geschwindigkeitsmessung nur in einem gewissen Abstand nach einem Verkehrs- oder Ortsschild aufgestellt werden dürfen; der Abstand schwankt je nach Bundesland zwischen 75 und 200 Metern. Der Messbereich des PoliScan Blitzers beginnt aber nicht erst am Gerätestandort, sondern bereits vorher. Der Beamte muss also diese Wegstrecke bei der Abstandsmessung zum Verkehrs- oder Ortsschild berücksichtigen und einrechnen.
  • Bevor der PoliScan Blitzer „loslegen“ darf, müssen teilweise bestimmte Einstellungen überprüft werden. Daran denken bei Weitem nicht alle Beamte. Daher kann ein Verfahren eingestellt werden, wenn der Polizist z.B. vergisst, den erforderlichen Displaytest durchzuführen.


Lassen Sie sich durch unsere erfahrenen Anwälte helfen!

3. Wie funktioniert der ESO ES. 3.0.?

Beim ESO ES 3.0 handelt es sich nicht um ein Lasermessgerät, sondern um einen sogenannten Helligkeitssensor. Dieser reagiert auf die Helligkeitsveränderung im Verkehrsraum vor dem Messgerät, zum Beispiel, wenn ein Fahrzeug daran vorbeifährt. Der ESO ES 3.0 funktioniert über eine Weg-/Zeit-Messung.

Er misst die Zeit, die das vorbeiziehende Kfz braucht, um die einzelnen Helligkeitssensoren zu passieren. Aus dieser Dauer errechnet der Blitzer die Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Dieses Gerät wird meistens mobil eingesetzt.

4. Welche Fehlerquellen kann es beim ESO ES 3.0 geben?

Nach Ansicht der Gerichte erfüllen die Geschwindigkeitsmessungen mit dem ESO 3.0 die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens.

Allerdings müssen die Richtlinien des Herstellers und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) eingehalten werden.

Grundsätzlich muss das Gerät also

  • geeicht sein
  • entsprechend seiner Bauartzulassung
    und
  • entsprechend der vom Hersteller konzipierten Bedienungsanleitung benutzt werden.

Insbesondere dieser letzte Faktor ergibt einen guten Angriffspunkt, da die Gebrauchsanweisung häufig tatsächlich nicht ordnungsgemäß berücksichtigt wird.

  • Im Zeitpunkt der Messung darf für das Messgerät ESO.3.0 keine überholte Software benutzt werden.
  • Der ESO.3.0 muss korrekt zur Fahrbeinneigung ausgerichtet werden; dies geschieht mit Hilfe einer Neigungswasserwaage. Mit ihr wird der Neigungswinkel der Fahrbahn aufgenommen und an den Sensor des ESO ES 3.0 übertragen. Dies ist eine häufige Fehlerquelle.
  • Bewegen sich mehrere Fahrzeuge nebeneinander in gleicher Fahrtrichtung am Sensorkopf vorbei, kann unklar sein, auf welches Kfz sich die Geschwindigkeitsmessung bezieht.
  • Verändern die Messbeamten die Kameraposition während der Messzeit, haben sie auch u.a. die Fotolinie neu zu dokumentieren.
  • Auch der Seitenabstand des ESO ES 3.0 zum Fahrbahnrand muss ordnungsgemäß belegt werden.

5. Wie kann mir ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt helfen?

Messfehler des PoliScan Speed und des ESO ES 3.0 führen regelmäßig zur Einstellung des Verfahrens oder zu einem Freispruch. Nutzen Sie also Ihre Chancen!

  • Ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt kennt die Fehlerquellen und findet die Messfehler – diese werden häufig übersehen.
  • Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht ist versiert in den komplexen technischen Details von Blitzanlagen und Messvorgängen.
  • Er kann Einsicht in die Bußgeldakte nehmen und so allen in Betracht kommenden Messfehlern auf die Spur kommen. Insbesondere ist immer zu überprüfen, ob es ein vollständig ausgefülltes Messprotokoll in der Akte gibt.
  • Auf Verkehrsrecht spezialisierte Anwälte kennen sich mit den Rechtsansichten einzelner Gerichte und den „Trends“ in der Rechtsprechung aus – sie können entsprechend reagieren und argumentieren.

6. Geblitzt mit PoliScan oder ESO ES 3.0: ist eine Rechtsschutzversicherung hilfreich?

Diejenigen Fahrer, die eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, dürfen finanziell aufatmen: in der Regel tragen die Versicherungen die Kosten für eine anwaltliche Prüfung des Bußgeldbescheides und eine Kontrolle der Rohdatenauswertung.

Im Rahmen ihrer Bedingungen tragen die Rechtsschutzversicherer darüber hinaus im Bedarfsfall die Kosten für ein technisches Sachverständigengutachten. Oft kann nur ein Gutachter die Messung im Detail überprüfen und sagen, ob die Messungen des PoliScan Speed Blitzers oder des ESO ES 3.0 Geräts zu beanstanden sind oder nicht.

Wir korrespondieren für unsere Mandanten mit ihrer Rechtsschutzversicherung und holen eine Kostenschutzzusage bzw. Deckungszusage ein.


Lassen Sie sich durch unsere erfahrenen Anwälte helfen!

7. Zusammenfassung

  • Der PoliScan Speed arbeitet mit Lasertechnik
  • Der PoliScan Speed ist auch als sog. Blitzersäule bekannt
  • Es gibt bei der Messung mit dem PoliScan Speed einige Fehlerquellen, z.B.
    – Das Gerät ist nicht geeicht
    – Der Messbeamte ist nicht entsprechend geschult
    – Der PoliScan Speed wurde nach einem Software-Update ungeprüft wieder in Betrieb genommen
    – Vor der Messung wurden bestimmte Funktionstests nicht durchgeführt
  • Der ESO ES 3.0 arbeitet mit Helligkeitssensoren über eine Weg-/Zeit-Messung
  • Es gibt bei der Messung mit dem ESO ES 3.0 z.B. folgende Fehler
    – Das Gerät ist nicht geeicht
    – Der ESO ES 3.0 wird nicht entsprechend der Bedienungsanleitung bedient
    – Es wird eine veraltete Software benutzt
    – Der ESO.3.0 ist nicht korrekt zur Fahrbahnneigung ausgerichtet
    – Fahren mehrere Fahrzeuge nebeneinander, kann unklar sein, für welches Kfz sich die Geschwindigkeitsmessung gilt
  • Rechtsschutzversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für eine anwaltliche Prüfung des Bußgeldbescheides
  • Rechtsschutzversicherungen übernehmen oft die Kosten für ein technisches Sachverständigengutachten
  • Ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Anwalt kann mir helfen, weil er
    – um die häufigsten Schwachstellen der Geräte und Messwerte weiß
    – sich mit den komplizierten technischen Finessen auskennt und
    – die Rechtsprechungspraxis der Gerichte beurteilen kann

Bildquellennachweis: © Germano Poli / panthermedia.net

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